Wetter- und Warnlage für Deutschland




Ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Sonntag, 20.09.2026, 20:00 Uhr

In der Nordosthälfte weiterhin windig mit Sturmböen an der See und in Gewitternähe. Im Südwesten zunehmend Hochdruckeinfluss.

Wetter- und Warnlage: Mit Kaltfrontpassage eines Tiefs über Skandinavien, die in der Nacht zum Montag auch den Süden Deutschlands erreicht, fließt kühlere Meeresluft heran. Diese gelangt zu Wochenbeginn von Südwesten unter Hochdruckeinfluss.

WIND: In der Nacht zum Montag an den Küsten sowie in den Kammlagen weitere stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) aus Nordwest, in exponierten Lagen Sturmböen um 85 km/h (Bft 9). Im unmittelbar angrenzenden Binnenland, im Nordosten südwärts bis in die Uckermark reichend vor allem in Schauernähe noch zeitweise Windböen um 55 km/h (Bft 7). Sonst eingangs der Nacht deutlich abnehmender Wind.

Am Montag im Norden und Osten im Tagesverlauf zeitweise Windböen aus Nordwest (Bft 7, bis 60 km/h), in Küsten- und Schauernähe teils auch stürmische Böen (Bft 8, um 65 km/h). An exponierten Abschnitten der Ostsee und auf den Gipfeln von Erzgebirge und Harz bis zum frühen Nachmittag auch noch einzelne Sturmböen (Bft 9, bis 80 km/h).

In der Nacht auf Dienstag nur noch an der Ostsee Windböen, auf den Bergen stürmische Böen. Tendenz weiter nachlassend.

GEWITTER: In der Nacht zum Montag bevorzugt in der Nähe der Ostsee vereinzelt kurze Gewitter mit Graupel und Sturmböen (Bft 8/9, 70 bis 85 km/h).

NEBEL: In der Nacht zum Montag vor allem über der Mitte und im Süden stellenweise Nebel, vereinzelt mit Sichtweiten unter 150 m. Auch in der Nacht auf Dienstag abgesehen vom Osten und Nordosten vereinzelt dichte Nebelfelder mit Sichten unter 150 m.

Detaillierter Wetterablauf:
In der Nacht zum Montag im Süden Regen, später an die Alpen zurückziehend. Im Küstenumfeld und im Nordwesten bei wechselnder Bewölkung Schauer, ganz vereinzelt auch Gewitter. Sonst teils wolkig, teils gering bewölkt und meist trocken. Minima 12 bis 5 Grad. An der See weiter stürmische Böen.

Am Montag in der Nordosthälfte stark bewölkt, dabei Schauer und einzelne Gewitter. In der Südwesthälfte dagegen heiter oder sonnig und trocken. Höchstwerte 16 bis 20, im Südwesten 19 bis 23 Grad. Mäßiger, im Nordosten noch stark böiger Wind aus Nordwest mit teils stürmischen Böen. In der Nacht zum Dienstag auch im Nordosten trocken, nur im Stau vom Erzgebirge noch etwas Regen. Ansonsten gering bewölkt. Tiefstwerte 13 bis 3 Grad.

Am Dienstag im Nordwesten bedeckt, in der Mitte teils wolkig, sonst nach Auflösung eventueller Nebelfelder vielfach heiter. Weitgehend niederschlagsfrei, nur einzelne Schauer im Umfeld des Erzgebirges und leichter Regen im Nordwesten. Tageshöchstwerte zwischen 18 Grad im Nordosten und bis 23 Grad im Südwesten. Schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen. In der Nacht zum Mittwoch teils klar, teils stark bewölkt und trocken. Teils Bildung von Nebel oder Hochnebel. Nächtliche Minima zwischen 12 und 1 Grad.

Am Mittwoch im Nordwesten stark bewölkt bis bedeckt und am Abend im Nordsee Umfeld aufkommender schauerartiger Regen. Sonst nach Auflösung von Nebel oder Hochnebel sonnig oder leicht bewölkt und trocken. Höchstwerte zwischen 17 Grad an der Ostsee und 25 Grad im Breisgau. Meist schwacher Wind aus südöstlichen Richtungen, nur an der Nordsee mäßiger Wind um Süd. In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt, teils wolkig. Vor allem im Norden schauerartig verstärkter Regen. Tiefstwerte zwischen 14 und 5 Grad.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Martin Jonas / Robert Hausen