Weather-Basic-Care
Blick aufs Wetter von Sachsen und Deutschland
Die Daten werden vom Deutschen Wetterdienst bereitgestellt.
Heute ist Donnerstag, 08. Januar 2026 - 00:31 Uhr
Wetter- und Warnlage für Deutschland
Ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Mittwoch, 07.01.2026, 20:00 Uhr
Gebietsweise etwas Schnee, teils windig und örtlich Verwehungen, im Osten und Südosten strenger Frost.
Wetter- und Warnlage: Deutschland gelangt zunehmend in den Einflussbereich atlantischer Tiefs sowie deren Ausläufer. Dabei ist zunächst noch kalte Luft polaren Ursprungs wetterwirksam. Ab Donnerstag strömt mildere Atlantikluft in den Süden und Westen, während es im Norden und Osten kalt bleibt.
SCHNEEFALL/SCHNEEVERWEHUNGEN: Heute Nacht von Westen und Nordwesten her auf die Mitte und den Süden übergreifend leichte Schneefälle. In den meisten Regionen nur wenige Zentimeter Neuschnee, vor allem in den Staulagen der westlichen Mittelgebirge gebietsweise mehr als 5 cm in wenigen Stunden. Am ehesten im Bergland sowie anfangs auch im Nordseeumfeld Schneeverwehungen möglich!
Am Donnerstag zunächst vor allem im Norden, im Südwesten und Süden weitere leichte Schneefälle, gebietsweise 1 bis 5 cm Neuschnee, kleinräumig mehr. Nach vorübergehendem Abklingen am späten Nachmittag und Abend im Westen und Süden wieder etwas intensivierende Niederschläge, in tiefen Lagen Südwestdeutschlands teils in Regen übergehend.
FROST: In der Nacht zum Donnerstag in der Nordwesthälfte leichter Frost zwischen 0 und -5 Grad, sonst mäßiger Frost bis -10 Grad, von der Neiße über das Erzgebirge bis zum Alpenrand strenger Frost bis -15 Grad.
Am Donnerstag in der Nordosthälfte meist Dauerfrost von -6 bis 0 Grad.
WIND: Bis in die Nacht hinein im Westen und Nordwesten sowie in höheren Lagen der westlichen und zentralen Mittelgebirge sowie an einzelnen Küstenabschnitten der Ostsee steife Böen bis 60 km/h (Bft 7), in Hochlagen sowie auf den Nordseeinseln stürmische Böen bis 70 km/h (Bft 8), auf dem Brocken Sturmböen bis 85 km/h (Bft 9) aus südlichen Richtungen.
Im weiteren Verlauf der Nacht allmählich abnehmender Wind, morgens lediglich in den Kamm- und Gipfellagen einiger Mittelgebirge noch stürmische Böen (Bft 8), auf dem Brocken Sturmböen (Bft 9).
Am Donnerstag zunächst noch abnehmender Wind, ab vormittags auch in den Gipfellagen der Mittelgebirge keine warnrelevanten Böen mehr. Spätnachmittags und abends im Hochschwarzwald sowie auf den Alpengipfeln aufkommende Sturmböen (Bft 8 bis 9) aus Südwest bis Süd.
GLATTEIS: Kommende Nacht im Westen zwar nachlassende, aber teils in Regen oder Sprühregen übergehende Niederschläge mit lokaler Glatteisgefahr.
Detaillierter Wetterablauf:
In der Nacht zum Donnerstag von Vorpommern bis nach Sachsen gering bewölkt und niederschlagsfrei. Sonst stark bewölkt und zeitweise etwas Schneefall, im Westen örtlich etwas Regen, Glatteis nicht ausgeschlossen. Tiefstwerte in der Nordwesthälfte +1 bis -5 Grad, sonst zwischen -5 und -15 Grad.
Am Donnerstag von Vorpommern bis zur Lausitz noch etwas Sonne und meist trocken. Sonst stark bewölkt bis bedeckt und stellenweise etwas Schnee. Nachmittags und abends im Süden und Westen verbreiteter Niederschlag, anfangs Schnee, später von Südwesten zunehmend in teils gefrierenden Regen übergehend. Höchstwerte zwischen -6 Grad an der Oder und +6 Grad am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Südost- bis Südwestwind. In der Nacht zum Freitag im Norden und Osten teils wolkig, teils gering bewölkt und meist trocken. Sonst bedeckt und nordostwärts ausbreitender, kräftiger Niederschlag. Vom Nordwesten über die Mitte bis in den Südosten Schnee, sonst zunehmend Regen, teils gefrierend. Tiefstwerte zwischen +5 Grad am Oberrhein und knapp -10 Grad in Vorpommern. Im Südwesten stürmisch auffrischender Südwestwind, im Küstenumfeld teils Sturmböen aus Ost.
Am Freitag an der Ostsee und südlich der Donau Auflockerungen, sonst meist bedeckt mit teils kräftigen Niederschlägen. Im Norden und Osten meist Schnee mit Verwehungen, sonst hauptsächlich im Bergland Schnee, in tieferen Lagen Regen. Höchsttemperatur zwischen -6 Grad an der Oder und bis 8 Grad am Oberrhein. Mäßiger bis frischer in Böen starker, vor allem im Südwesten und im Norden stürmischer Wind, in der Nordosthälfte aus Ost, in der Südwesthälfte aus Südwest. In der Nacht zum Samstag meist stark bewölkt und verbreitet schauerartige Niederschläge, auch im Süden und Westen allmählich wieder bis in tiefere Lagen in Schnee übergehend. Abkühlung auf +3 bis -5 Grad, im Norden und Osten teils bis -9 Grad. Vor allem im Küstenumfeld weiterhin stürmischer Ostwind.
Am Samstag im Norden wechselnd bewölkt und besonders im Küstenumfeld Schneeschauer, allmählich abklingend, bei starkem bis stürmischen Ostwind auch Verwehungen. Sonst bei dichter Bewölkung zögerlich in die Südhälfte verlagernde Schneefälle, in tiefen Lagen anfangs teils noch mit Regen vermischt. Höchstwerte zwischen -7 Grad im Osten bis +6 Grad am Rhein. Im Süden mäßiger und stark böiger Westwind. In der Nacht zum Sonntag Richtung Alpen zurückziehender Schneefall, im Norden und Osten einzelne Schneeschauer, sonst meist trocken und gebietsweise Aufklaren. Tiefstwerte zwischen -3 bis -9 Grad, über Schnee bei Aufklaren -10 bis -15 Grad, örtlich auch darunter.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl. Met. Adrian Leyser Sturm/Jens Winninghoff