Weather-Basic-Care
Blick aufs Wetter von Sachsen und Deutschland
Die Daten werden vom Deutschen Wetterdienst bereitgestellt.
Heute ist Sonntag, 28. Juni 2026 - 01:38 Uhr
Wetter- und Warnlage für Deutschland
Ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Samstag, 27.06.2026, 20:00 Uhr
Im Westen und Norden einzelne starke Gewitter, in der Nacht zum Sonntag insbesondere im Nordwesten Verstärkung mit Unwetterpotential. In nahezu allen Landesteilen weiterhin starke bis extreme Wärmebelastung.
Wetter- und Warnlage: Das für uns wetterbestimmende Hochdruckgebiet verlagert seinen Schwerpunkt langsam nach Osteuropa. An dessen Westflanke wird feuchte und teils extrem heiße Luft nach Deutschland geführt.
GEWITTER(UNWETTER ): Am Abend im Westen und Norden einzelne Gewitter, meist mit Starkregen um 20 l/qm, Sturmböen bis 80 km/h und kleinkörnigem Hagel. Im Laufe der Nacht vom Niederrhein und Ruhrgebiet über die Westhälfte Niedersachsens bis nach Schleswig-Holstein und Hamburg erhöhte UNWETTER GEFAHR durch verbreitete Gewitter. Dann großräumig schwere Sturmböen oder Orkanböen zwischen 100 und 120 km/h (10 bis 12 Bft) möglich. Zudem lokal Starkregen um 40 l/qm in kurzer Zeit und großkörniger Hagel.
Am Sonntagvormittag über Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zunächst abziehende und vorübergehend abschwächende Gewitter aus der Nacht.
Im weiteren Tagesverlauf nahezu landesweit Gefahr der Entwicklung lokal schwerer Gewitter mit UNWETTER POTENTIAL durch heftigen Starkregen bis 40 l/qm in kurzer Zeit, schwere Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10) und Hagel um 3 cm. Eng begrenzt auch Mengen bis 50 l/qm (EXTREMES UNWETTER ) in einer Stunde nicht ausgeschlossen. Schwerpunkt voraussichtlich in einem Streifen vom Saarland und Rheinland-Pfalz über die Landesmitte hinweg bis nach Vorpommern und Brandenburg.
Am Abend und in der Nacht zum Montag aus Südwesten neue, teils schwere Gewitter, nordostwärts verlagernd und teils mit heftigem Starkregen, schweren Sturmböen (bis 100 km/h) und Hagel. Gebietsweise auch mehrstündiger Starkregen zwischen 30 und 50, lokal bis 70 l/qm binnen weniger Stunden möglich. Nur im äußersten Nordwesten Deutschlands Wetterberuhigung. Genaue Entwicklung noch unsicher.
HITZE: Am Wochenende Höhepunkt der Hitzewelle und Ausweitung auf nahezu ganz Deutschland. Aufgrund der immer geringeren Abkühlung in den Nächten in vielen Regionen extreme Wärmebelastung.
Detaillierter Wetterablauf:
In der Nacht zum Sonntag im Nordwesten und Norden, insbesondere in einem Streifen vom Niederrhein und Ruhrgebiet über die Westhälfte Niedersachsens bis nach Schleswig-Holstein und Hamburg gebietsweise teils heftige Gewitter mit Unwettergefahr durch schwere Sturmböen, heftigen Starkregen und Hagel, lokal Orkanböen nicht ausgeschlossen. Sonst gering bewölkt oder klar, in Teilen Brandenburgs abklingende Gewitter. Tiefstwerte zwischen 26 und 17 Grad, in einigen Senken- und Muldenlagen auch darunter.
Am Sonntag wechselnd bewölkt mit längerem Sonnenschein. Anfangs an den Küsten letzte Gewitter, abziehend. Im Tagesverlauf gebietsweise teils schwere Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch schwere Sturmböen,
heftigen Starkregen und großen Hagel. Im Süden vielfach nur über den Bergen vereinzelte Gewitter. Höchstwerte von Franken bis Brandenburg 39 bis 41 Grad, in der Lausitz 42 Grad nicht ausgeschlossen, sonst 32 bis 38 Grad, an der Küste kühler. Abseits von Gewittern schwacher bis mäßiger Wind um West, in Böen auffrischend. In der Nacht zum Montag vor allem über die Mitte hinweg bis in den Osten und Nordosten sowie im Süden teils schwere Gewitter mit schweren Sturmböen und heftigem Starkregen und Hagel, teils auch länger anhaltender kräftiger Regen, dabei erhöhte Unwettergefahr. Ganz im Nordwesten Wetterberuhigung und teils Aufklaren. Tiefstwerte 23 bis 17 Grad.
Am Montag im Nordwesten wechselnd bewölkt, vereinzelt Schauer. Über der Mitte und der Südosthälfte Schauer und teils kräftige Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr durch Starkregen und Hagel. Nicht mehr so heiß wie zuvor bei Höchstwerten zwischen 25 und 29 Grad, lokal im Osten und Südosten bis 31 Grad. Im Küstenumfeld etwas kühler. Schwacher bis mäßiger, in Böen auffrischender Nordwestwind. In der Nacht zum Dienstag im Osten und Südosten weiterhin Gewitter, Unwetter nicht ausgeschlossen, im Laufe der Nacht abklingend. Sonst wechselnd bewölkt und überwiegend trocken. Tiefstwerte 18 bis 11 Grad.
Am Dienstag wechselnd bewölkt und im Tagesverlauf wiederholt Schauer und teils heftige Gewitter mit erhöhtem Unwetterpotential durch Starkregen und Hagel. Im Nordwesten 22 bis 25, sonst 26 bis 30 Grad. Abseits der Schauer und Gewitter schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Mittwoch besonders in der Osthälfte wiederholt teils kräftige Schauer oder Gewitter, an den Alpen länger anhaltender Regen. In der Westhälfte geringere Schauerneigung. Abkühlung auf 17 bis 12 Grad.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, M.Sc. Fabian Chown / Robert Hausen