Heute Nachmittag und Abend breitet sich das Sturmfeld rasch weiter nach Osten und Süden aus. Dabei treten ausgenommen vom Norden verbreitet Sturmböen Bft 8 bis 9, in exponierten Lagen sowie im Bergland schwere Sturmböen Bft 10, in Gipfellagen Orkanböen Bft 11 bis 12 auf. Es muss in Sachsen und Oberfranken mit schweren Sturm- (Bft 10) und orkanartigen Böen (Bft 11), vereinzelt mit Orkanböen Bft 12 zwischen 120 und 130 km/h gerechnet werden. Entsprechende Unwetterwarnungen sind noch aktiv. Der Wind dreht von Südwest auf West bis Nordwest und schwächt sich von Westen rasch ab.

Weiter nach Süden können im Tagesverlauf mit Passage der Kaltfront in Verbindung mit Schauern oder Gewittern ebenfalls orkanartige Böen bis in tiefe Lagen auftreten. Auch im Nordwesten sind am Nachmittag und Abend rückseitig der Kaltfront einzelne Gewitter in Verbindung mit Orkanböen nicht ausgeschlossen. An der Ostsee treten zeitweise steife bis stürmische Böen (Bft 7 bis 8) aus östlichen Richtungen auf. Am späten Nachmittag und am Abend schwächt sich der Wind im Westen deutlich ab.

Im Norden und Nordosten schneit es gebietsweise länger andauernd und kräftig. Bis zum Abend fallen bis 5 cm, lokal auch um 10 cm Nassschnee, wobei die Neuschneemengen teils innerhalb weniger Stunden auftreten können. Sonst steigt die Schneefallgrenze vorübergehend an.

In der Nacht zum Freitag treten im Osten und Süden zunächst noch verbreitet Sturmböen (Bft 8, 9), vor allem in Sachsen und Südbrandenburg auch schwere Sturmböen (Bft 10) aus westlichen Richtungen auf. In exponierten Höhenlagen gibt es noch Orkanböen (Bft 11, 12). In der zweiten Nachthälfte lässt der Wind auch dort deutlich nach und es gibt nur noch vereinzelt Windböen (Bft 7), im höheren Bergland noch Sturmböen. Gebietsweise entwickeln sich teils gewittrige Schneeregen-, Schnee oder Graupelschauer, die bei Tiefstwerten zwischen +3 und -3 Grad hier und da bis in tiefe Lagen vorübergehend für Glätte sorgen können. Im Bergland fallen 1 bis 5 cm Neuschnee. Auch im südlichen Bergland sowie im Alpenvorland sinkt die Schneefallgrenze in der zweiten Nachthälfte ab, so dass dort bis 10 cm Neuschnee zusammenkommen können. In den Alpen muss sogar mit 10 bis 20 cm, in Staulagen um 30 cm Neuschnee gerechnet werden. Ganz oben besteht weiterhin die Gefahr von Schneeverwehungen.






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