Zum Wochenbeginn am vergangenen Montag dem 17.08.2026 hat das Wettergeschehen in zwei Regionen der Bundesrepublik die diensthabenden MeteorologInnen im Warndienst des DWD auf Trab gehalten. Hier eine kleine Retrospektive mit Satellit und Sandwich.
„[…] wird die feucht-warme und zu Gewittern neigende Luft allmählich in den Süden verdrängt.“ So oder so ähnlich hatten bereits einige der zahlreichen Hitzeperioden in diesem Sommer ihr Ende gefunden, und ebenso war es auch am vergangenen Wochenende gewesen. Die Kaltfront eines über Südskandinavien ziehenden Tiefdruckgebiets hatte von Nordwesten den Wetterwechsel eingeläutet, was am Montag einherging mit einer Tageshöchsttemperatur von 28,4 °C – zwei Tage zuvor waren von Frankfurt am Main bis Frankfurt an der Oder überregional noch über 37 °C gemessen worden. Nichtsdestotrotz war am Montag vom Süden bis in den Südosten weiterhin eine ausreichend feucht-labile Luftmasse vorzufinden, welche mit Hilfe von Hebungs-Unterstützung aus höheren Atmosphärenschichten bereits ab dem Vormittag die Entwicklung von recht ausgeprägten Gewittern begünstigte.
Der Blick auf das RGB Satellitenbild eines EUMETSAT Satelliten der dritten Generation (MTG) zeigt zuerst einmal Eines: Deutschland war um 06:40 UTC (08:40 Mitteleuropäische Sommerzeit) mehr oder weniger von Wolken bedec